Wir alle kennen sie, sei es in Form von Neujahrvorsätzen oder Projekten, die wir endlich mal angehen wollen. Wir haben Ziele. Ziele für unser Leben, Ziele für den beruflichen Erfolg oder alle anderen Bereiche des Lebens.

Ich hatte schon sehr lange das Ziel einen eigenen Blog zu schreiben, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Mal fehlte mir die Zeit dann wieder die Lust. An Ideen mangelte es mir eigentlich nie und das ärgerte mich umso mehr. Ich habe so viel, das ich gerne mit euch zu den Themen Fitness, Ernährung und Achtsamkeit teilen möchte, aber war bisher nicht in der Lage irgendetwas davon aufzuschreiben oder zu veröffentlichen.

Zu Silvester 2017, wenn man ja klassischerweise seine guten Vorsätze für das kommende Jahr definiert, habe ich mir sehr intensiv darüber Gedanken gemacht, was mich bisher wirklich davon abgehalten hat, die Dinge auf meiner To Do Liste anzugehen. Denn eigentlich bin ich ein sehr zielstrebiger und organisierter Mensch, der sich gut selbst motivieren kann. Zumindest war das während meiner Schul- und Studiumszeit so und ist es auch heute noch im Beruf. Aber in meiner Freizeit, dann wenn ich endlich die Dinge tun kann, die mir am Herzen liegen, herrscht die Aufschieberitis.

Wenn du verstehst wovon ich rede und es dir, egal in welche Lebensbereich auch so geht, dann solltest du jetzt unbedingt weiterlesen.
Denn während ich so über das Thema Zielerreichung nachdachte, recherchierte und meine Gewohnheiten aus Schule und Beruf analysierte, hat es Klick gemacht! Endlich wurde mir klar, wie ich meine Ziele ab sofort angehen musste, um sie zu erreichen. Und das beste daran? Diese Erkenntnisse sind so universell, dass sie sich auf jedes Projekt, jeden Vorsatz und jedes Ziel anwenden lassen. Sei es endlich die Bewerbung für deinen Traumjob zu schreiben, 5 Kilo abzunehmen oder dich gesünder zu ernähren. Alles ist ab sofort nicht nur möglich, sondern auch noch ganz einfach.

Ich habe dir hier meine Top Tipps zusammengefasst, die mir wahnsinnig geholfen haben, meine Motivation auch für freiwillige Projekte ohne Deadline zu finden und endlich meine Ziele anzugehen und zu erreichen.
Der beste Beweis, das diese Ratschläge helfen, ist dieser Blogpost. Schließlich gäbe es meinen Blog nicht, wenn ich mich nicht endlich dazu aufgerafft hätte alles was schon in mir ist zu „Papier zu bringen“.

Los geht’s mit meinen Tipps und Tricks für ein Leben in dem du endlich all deine Ziele erreichst.

 

#1 Visualisiere das Ergebnis.

Sich eine Situation oder einen Zustand zu visualisieren bedeutet sich diesen Moment vor deinem geistigen Auge vorzustellen und ihn klar zu sehen, lange bevor er tatsächlich Realität wird.
Für diesen konkreten Fall, visualisierst du dir den Moment, wenn du dein Ziel tatsächlich erreicht hast. Wie fühlst du dich? Was für ein Mensch bist du? Bist du stolz auf dich? Welche Gefühle hast du noch? Wie wirkst du jetzt auf andere Menschen? Was hat sich in deinem Leben zum Positiven verändert, weil du dein Ziel erreicht hast? Je genauer du dabei bist und je detailreicher du dir die Situation vorstellst, desto besser.
Wenn du schon einmal an deinem Ziel angekommen bist, wenn auch nur mental, und gesehen hast, wie viel Positives du erfahren durftest, weil du dein Ziel erreicht hast und wie viel besser du dich jetzt fühlst, dann wird es dir umso leichter fallen auch in schweren Zeiten durchzuhalten und wirklich alles für die Erreichung deines Zieles zu geben.

#2 Sei konkret und realistisch.

Bei Unternehmen gibt es die Vorgabe, dass Ziele immer SMART (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert) sein müssen.
Das bedeutet, wenn du dir Ziele setzt, solltest du diese so wählen, dass sie konkret und messbar sind. Sie sollten dich fordern und dich zu einer besseren Version deiner Selbst machen, aber trotzdem realistisch sein. Außerdem sollten sie auf einen bestimmten Zeitrahmen beschränkt sein.
So und nur so, wirst du einerseits in der Lage sein zu verstehen, was dafür notwendig ist um dieses Ziel zu erreichen und wirst außerdem messen können, zu wie viel Prozent du dein Vorhaben bereits erreicht hast.

Ein Beispiel. Sagen wir du möchtest diesen Sommer zur Hochzeit deiner besten Freundin endlich wieder in dein Lieblingskleid passen. Als dir das Kleid gepasst hat, warst du 5 Kilo leichter.
Also setzt du dir das Ziel „Ich möchte bis zum 15. August 2018 5 Kilo weniger wiegen als heute.“
Klingt schon viel machbarer als die wage Vorstellung, endlich wieder in das Kleid zu passen, oder?
Ein weiterer Vorteil von solchen konkreten Zielen ist, dass du sie dir in kleinere Unterziele unterteilen kannst, die dann zu einzelnen Meilensteinen in deinem Plan werden.

#3 Mache dir einen Plan.

Mit diesem Ziel vor Augen kannst du nun die einzelnen Schritte, die zur Zielerreichung notwendig sind definieren und einen Plan erstellen, der dich deinem Ziel Stück für Stück näher bringt.
Frage dich also, was brauche ich oder was kann ich ab sofort jeden Tag tun, um mein Vorhaben zu erreichen?
Schreibe alles auf und setze dir auch SMART-Unterziele.
So hast du stets einen Richtungsweiser an dem du dich entlang hangeln kannst und der dir außerdem dabei hilft deine Ziele und deine damit verbundene Aufgaben nicht aus den Augen zu verlieren.
Außerdem weiß jeder von uns, wie motivierend es sein kann, wenn man einen Punkt auf seiner To Do Liste abhaken kann, selbst wenn das eigentliche Ziel noch weit entfernt ist.

#4 Knüpfe an Gewohnheiten an.

Die Erreichung von Zielen erfordert meist eine Änderung deiner alltäglichen Gewohnheiten. Willst du dich gesünder ernähren, musst du zwangsläufig deine heißgeliebte Tafel Schokolade am Abend gegen Obst und Gemüse tauschen. Wenn ich endlich Zeit finden möchte, um meinen Blog zu schreiben, muss ich dafür an anderer Stelle Zeit einsparen.
Es ist nicht leicht Gewohnheiten, die du dir über Jahre hinweg angeeignet hast, von heute auf morgen abzulegen. Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier und steht Änderungen im Allgemeinen erstmal überhaupt nicht aufgeschlossen gegenüber.
Du kannst dich aber ganz leicht austricksen, indem du eine neue Handlung, die zu deiner Gewohnheit werden soll mit einer bestehenden Gewohnheit verknüpfst.
Dein Kopf hat bereits gelernt, dass du beispielsweise jeden Morgen duschen gehst. Darüber denkst du nicht weiter nach oder überlegst dir was Alternativen wären oder was du jetzt viel lieber tun würdest. Knüpfst du nun an diese tägliche Handlung eine Neue an, zum Beispiel 10 Minuten Yoga machen, dann wird dein innerer Widerstand dagegen viel geringer sein und es wird dir sehr leicht fallen, diese neue Aktivität in deinen Alltag zu integrieren und letztendlich zu einer Gewohnheit zu machen.

#5 Stress dich nicht!

Last but not least, stress dich nicht! Wir sind alle nur Menschen und sind nicht perfekt. Jeder darf auf seinem Weg einmal straucheln.
Das Wichtigste ist, dass du dich dafür nicht verurteilst und in die Haltung verfällst „Jetzt ist eh alles egal!“. Ja ein großer Burger mit doppelt Käse ist nicht das optimale Essen, um endlich abzunehmen. Aber es ist trotzdem nur eine Mahlzeit von mindestens 3 Stück am Tag und nur eine von mindestens 21 Mahlzeiten in der Woche. Bleib realistisch, auch wenn es mal nicht so läuft und versuche einfach so schnell wie möglich wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

 

Ich hoffe diese Tipps können dir dabei helfen ab sofort deine Ziele mit Leichtigkeit zu erreichen.

Folge mir einfach auf Instagram @fitfoodgirll, um zu sehen, wie ich meine Ziele Tag für Tag in die Realität umsetze.

Fühl dich umarmt,

Deine Laura.