Manchmal denke ich, ich bin das Krümelmonster aus der Sesamstraße, denn ich liebe Kekse in jeder Form! Mein absoluter Keks-Favorit ist und bleibt der typisch amerikanische, chewy Cookie. Du weißt schon, solche die außen knusprig und innen zäh und weich sind. Das Problem an solchen Cookies ist nur leider, dass die Originale super ungesund sind und voller Weißmehl, raffiniertem Zucker und viel zu viel Schokolade stecken.

Nicht gerade das, was ich persönlich backen möchte, egal wie lecker. Mein Anspruch an mich und alles was ich in meiner Küche zubereitet ist, dass es mehr oder weniger gesund sein (ein Keks bleibt ein Keks und wird eben nicht zum super gesunden Salatblatt. Aber man darf sich ja auch mal was gönnen) und mindestens genauso lecker schmecken muss, wie das Original.

Nach ein wenig herum probieren, habe ich jedoch mein absolutes Lieblingsrezept für die perfekten Cookies gefunden. Achtung, absolute Suchtgefahr! Denn sie sind nicht nur unendlich köstlich, sondern auch noch vegan, glutenfrei und zuckerreduziert.

Du brauchst für ca. 20 Cookies:

  • 300g Walnüsse
  • 160g feine Haferflocken
  • 80g Rohrohrzucker oder eine Zuckeralternative (z.B. Kokosblütenzucker, Xylit)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 60ml pflanzliches ÖL (Sonnenblumen, Raps, Kokos)
  • 150ml Sojamilch (oder andere Milch-Alternative)
  • 100g Zartbitterschokolade (vegan)

 

Zubereitung:

  1. Heize den Backofen auf 180°C (Umluft) auf.
  2. Zerkleinere die Haferflocken in einem Hochleistungsmixer zu Hafermehl.
    Vermische dieses in einer separaten Schüssel mit dem Backpulver und dem Natron.
  3. Mahle die Walnüsse ebenfalls im Mixer zu Mus. Verrühre das Walnussmus mit dem
    Zucker, dem Vanillinzucker, dem Salz, Öl und Milch zu einem glatten Teig.
  4. Rühre nun das Haferflockenmehl unter. Es sollte ein glatter, nicht zu flüssiger Teig entstehen.
    Du kannst je nach Konsistenz entweder noch etwas Flüssigkeit oder Haferflocken dazugeben.
  5. Hacke die Schokolade und grobe Stücke und hebe diese unter den Teig.
  6. Belege ein Backblech mit Backpapier und platziere mithilfe eines
    Eiskugel-Portionierers kleine runde Teigbällchen mit Abstand auf das Blech
    (die Bällchen laufen noch etwas auseinander). Bei mir haben auf ein klassisches
    Backblech ungefähr 12 Cookie-Bällchen drauf gepasst.
  7. Die Cookies kommen für 10 Minuten in den Ofen. Lass die Cookies unbedingt
    auskühlen, nachdem du sie aus dem Ofen geholt hast. Im heißen Zustand sind sie
    noch sehr weich. Ihre perfekte Konsistenz, außen knusprig innen zart, haben sie
    erst nach dem Abkühlen.

Viel Spaß beim Nachbacken!