I love New York City! Ich glaube es gibt keine Stadt auf der Welt, die mein Herz so nachhaltig erobert hat, wie New York. Ich war jetzt zum sechsten Mal dort und verliebe mich immer wieder aufs Neue in den Big Apple.

Mich begeistert vor allem die Vielfalt dieser Stadt. Je nachdem in welchem Stadtviertel man sich gerade aufhält, erlebt man eine andere Facette. Während es rund um die 5th Avenue und andere „Touri-Hotspots“ super trubelig ist, kann man in SOHO oder Greenwich Village entspannt durch kleine Boutiquen bummeln.

Meine zwei liebsten Orte sind der Central Park und die Gegend rund um das Flatiron Building. Beide strahlen für mich so viel Ruhe aus und sind für mich die besten Orte um mal abzuschalten.
Was mir dieses Mal extrem aufgefallen ist, ist die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen. Fälschlicherweise, verbinden wir eine Großstadt direkt mit Distanz und Anonymität. Hier kennt man sich nicht und jeder geht seinem eigenen Leben nach ohne sich um seine Mitmenschen zu kümmern.

Meiner Erfahrung nach, trifft das auf New York definitiv nicht zu. Ich habe selten so wundervolle, warmherzige Menschen getroffen, für die es scheinbar selbstverständlich ist einen Fremden anzulächeln oder ihm die Tür aufzuhalten. Einfach so. Weil wir eben alle Eins sind. Und dabei gibt es in der Stadt wirklich genügend „schräge Vögel“ über die man sich wundern kann. Aber hier darf jeder, zumindest schien es so für mich, sein Leben leben. Jeder wird so akzeptiert und angenommen, wie er ist.

Umso krasser fühlt sich für mich übrigens aktuell die Unfreundlichkeit und Ignoranz vieler Deutscher an. Aber das ist ein anderes Thema.

Du willst ja schließlich wissen, wo ich im Big Apple war und was ich dort gemacht habe.

Erholen:

Übernachtet haben wir im Le Meridien New York. Das liegt nur eine Querstraße entfernt vom Central Park. Perfekt also für meine morgendliche Jogging-Runde und ein entspanntes Picknick am Nachmittag. Selbst, wenn dich der Gedanke eines Laufes im Central Park nicht in die Höhe springen lässt (gibt es so Menschen wirklich ?!?), kann ich dir diese Gegend trotzdem sehr empfehlen.
Sie liegt sehr zentral in der Nähe der Shopping-Straße 5th Avenue und auch der Times Square ist fußläufig zu erreichen.

Apropos fußläufig, ich liebe es eine Stadt zu Fuß zu erkunden. Daher vermeide ich es so oft es geht die Metro oder das Taxi zu nehmen. Da New York doch sehr groß ist und die Wege entsprechend weit sind, habe ich es auf diese Weise geschafft 115km in 8 Tagen zu laufen… Gutes Schuhwerk wäre also empfehlenswert ^^

Essen

Keine Sorge, die verbrannten Kalorien kannst du an jeder Ecke in Form von vielfältigen, kulinarischen Köstlichkeiten wieder zu dir nehmen.
Alle Restaurants sind für Veganer, Vegetarier sowie Mischköstler geeignet.

Frühstück

  • Maison Kayser : Dieses Bistro lag zum Glück direkt um die Ecke von unserem Hotel. Dort gibt es nicht nur die leckersten Brötchen und Brote nach französischer Backkunst zubereitet, sondern auch ein vielfältiges Frühstück mit Eiern, Pancakes und Oatmeal. Außerdem kannst du hier auch mittags eine Kleinigkeit, wie beispielsweise einen Salat, essen.
  • La Pain Quotidien (auch Lunch): Noch ein Franzose auf meiner Favoriten-Liste. Das LPQ hat auch mehrere Filialen in New York und bietet neben zahlreichen Backwaren, Frühstück und Mittagessen an. Alles für New-Yorker-Verhältnisse bezahlbar und echt lecker. Neben dem Oatmeal kann ich hier die Dragon Fruit Bowl sehr empfehlen!
  • Café Luxembourg: Dieses Café ist etwas abgelegener und teurer als die beiden zuvor beschriebenen. Leider sind die Portionen auch etwas kleiner. Dafür sitzt man hier in ruhiger, entspannter Atmosphäre und genießt (laut meinen Mitreisenden) das beste Frühstücks-Rührei der Stadt.
  • Joe & the Juice: Diesen „Saftladen“ ^^ kannte ich schon aus Hamburg. Hier gibt es geniale Smoothies, Säfte, Kaffee und auch belegte Sandwiches. Perfekt für ein Frühstück to-go oder eine kleine Erfrischung für Zwischendurch.
  • Birch Coffee: Hier haben wir den BESTEN KAFFEE der Stadt getrunken! Ohne Witz, ich bin wirklich kritisch was Kaffee betrifft, aber dieser hier hat meine Erwartungen übertroffen. Neben Sojamilch kannst du hier dein Heißgetränk auch mit Hanf-Milch genießen. Die Filiale (auch hier gibt es mehrere in der Stadt) am Flatiron Building finde ich am schönsten, da es hier einige Tische gibt und man auch mit mehreren Leuten gut sitzen kann.

Mittags / Abends

  • Nish Nush: In dieses Restaurant / Bistro wäre ich niemals einfach so reingestolpert. Von Außen sieht es doch recht dunkel aus. Zum Glück habe ich mich hier auf die zahlreichen positiven Bewertungen verlassen und habe mich für ein Mittagessen hier entschieden. Wer Falafeln mag, wird das Nish Nush lieben. Ich hatte einen grünen Salat mit Tahini-Dressing (zum niederknien!) und Falafeln. Einfach genial!
  • Naya: Das Naya steht dem Nish Nush kulinarisch in nichts nach. Zwar sitzt man hier nicht ganz so gemütlich (eher wie in einem Fast Food Restaurant), aber dafür ist das Essen super lecker. Achtung, im Gegensatz zu den meisten anderen Restaurants und Geschäften hat das Naya Samstag und Sonntag leider geschlossen.
  • Just Salad: Hier sind wir am Anreise-Tag zufällig reingestolpert als wir auf der Suche nach einem leichten Abendessen waren. Wie der Name schon verrät bekommst du hier Salate, aber auch Sandwiches und Smoothies stehen auf der Speisekarte. Der Salat wird direkt vor deinen Augen zubereitet und du kannst entscheiden was rein soll und was lieber nicht.
  • Casa Barilla: Direkt neben Just Salad ist das Casa Barilla, ein Restaurant der gleichnamigen Nudel-Marke. Ähnlich wie bei Vapiano und Co. bestellst du dein Essen an einer großen Theke und bekommst es dann vom Kellner an den Platz gebracht. Großer Pluspunkt für Vegetarier und Veganer, neben normalen Nudelgerichten stehen auch 3 Gerichte mit dem Fleischersatz Beyond Meat auf der Karte. Ich hatte Spaghetti mit Tomatensoße und Beyond „Hackfleischbällchen“ und war extrem begeistert.
  • Whole Foods: Die Abteilung mit Fertig-Salaten und -Gerichten ist in diesem Supermarkt so groß, dass hier wirklich jeder fündig wird. Die größte Auswahl hat der Markt am Columbus Circle. Selbst wenn du keine Lust hast dort etwas zu essen, kannst du dir dein Essen auch problemlos mitnehmen und es im gegenüberliegenden Central Park genießen (so habe ich das zumindest gemacht).
    Für alle Food-Liebhaber unter euch, ist der Besuch dieses Supermarktes wirklich ein MUSS. Die Produktauswahl hat mich zwar erschlagen, aber es war definitiv einen Besuch wert.
  • Beyond Sushi: Ein veganes Sushi-Restaurant mit den ausgefallensten Kreationen. Muss ich noch mehr sagen?
  • Chelsea Market: Diese Markthalle befindet sich in einer alten Keksfabrik. Hier wurde unter anderem Oreo-Cookie erfunden. Heute tummeln sich hier verschiedene kleinere und größere Fressstände mit unterschiedlichsten, kulinarischen Angeboten.
  • HighStreet on Hudson: Ein kleines Restaurant in dem man sowohl drinnen als auch draußen sehr angenehm sitzen kann. Die Karte ist eher klein, aber bietet trotzdem für jeden etwas passendes. Extrawünsche für Vegetarier und Veganer werden ganz selbstverständlich entgegen genommen.
  • Blue Hill: Wenn du einen besonderen Anlass feiern oder einen Besuch in New York in einem gehobenen Restaurant ausklingen lassen möchtest, dann empfehle ich dir das Blue Hill Restaurant. Gehobene Küche hat ihren Preis, das 4-Gänge-Menü kostet 90$. Aber es lohnt sich meiner Meinung nach. Die Besitzer bauen teilweise selbst das Obst und Gemüse auf einer eigenen Famr außerhalb von New York City an und der Küchenchef hat sogar sein eigenes Getreidekorn entwickelt, um das perfekte Brot zu kreieren. Unbedingt vorher reservieren und direkt angeben, wenn ihr Vegetarier oder Veganer seid.

Erleben

Bei meinen letzten Besuchen in New York war ich eigentlich immer in einem Broadway-Musical. Wenn du spontan bist, kommst du bei Ticketständen am Times Square an vergünstigte Tickets. Alles andere ist leider extrem teuer.

Dieses Mal habe ich mir aber etwas ganz besonderes gegönnt, nämlich den Besuch des Konzertes von Lenny Krawitz in der Radio Music Hall. Allein die Location war den Besuch wert! In New York finden jeden täglich unzählige Konzerte statt von bekannten und weniger bekannten Künstlern. Da findest du sicher auch ein passendes Event für dich. Wenn du es sportlicher magst kannst du dir alternativ im Madison Square Garden ein Basketball-Spiel der NY Knicks ansehen.

Was ich sonst noch so erlebt habe? Außer 8 Tage in meiner Traumstadt zu verbringen und ohne Ziel durch die Straßen zu streifen.

Wir sind -typisch Touri – über die Brooklyn Bridge gelaufen. War ganz ok, aber leider auch sehr, sehr voll. Da fand ich es wesentlich schöner am Fuße der Brücke im Brooklyn Bridge Park zu sitzen und über den Hudson auf die Skyline zu schauen.

Ebenso entspannt ist ein Spaziergang auf der Highline. Auf alten Bahngleisen wurde eine wunderschöne Grünanlage gemacht, die zum Entspannen und Bummeln einlädt. Am besten startest du bei Hudson Yards und läufst dann hoch in den Meatpacking District.

Nicht ganz so touristisch war dann die Fährfahrt bis Staten Island. Die Fähre legt zwar auch am „normalen“ Port von New York ab, wird aber eher von Einheimischen genutzt, um zwischen Staten Island und der Innenstadt zu pendeln. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten, ist kostenlos und führt direkt an der Freiheitsstatue entlang. So sparst du dir langes Anstehen und Touri-Gedrängel und genießt einen tollen Ausblick auf die Stadt und Lady Liberty.
Wenn du magst, kannst du in Staten Island auch von Bord gehen und dort das Empire Outlet besuchen.

Einkaufen

Rückblickend fällt mir auf, dass ich in New York mehr gegessen als geshoppt habe ^^ Trotzdem kann ich dir ein paar Shopping-Tipps geben.

Die großen (und exklusiven) Marken tummeln sich eigentlich alle auf der 5th Avenue.
Daneben gibt es auch noch weitere berühmte Kaufhäuser wie Macy’s und Bloomingdales. Für Männer ist außerdem der Laden Nordstrom ein Besuch wert.

 

So ich hoffe dir hat mein New York Reisebericht gefallen und du kannst einige Tipps für dich mitnehmen. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir von deinen eigenen New York Erfahrungen berichtest.