Ich bin eine absolute Frühaufsteherin. Das war ich schon immer. Ich konnte die Nächte bis zum Sonnenaufgang durchfeiern und habe trotzdem um 8 Uhr früh meine Laufschuhe geschnürt. Verrückt? Ja ein bisschen. Aber ich denke die Tatsache, dass ich es jeden morgen so einfach aus dem Bett schaffe und es für mich eher eine Quälerei wäre länger liegen zu bleiben, hat auch viel mit meiner Einstellung und meiner morgendlichen Routine zu tun.

Ich möchte dich hier nicht überzeugen auch jeden Morgen um 6 Uhr aufzustehen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Hör dabei auf deinen natürlichen Rhythmus. Im Gegensatz zu Langschläfern bin ich dafür eben unter der Woche auch schon um 22 Uhr müde.

Ich möchte dir einfach nur meine Morgenroutine zeigen um dich zu inspirieren und deinen Verstand für neue Möglichkeiten zu öffnen. Denn, wenn du kein Morgenmuffel mehr sein und fit in den Tag starten möchtest, dann kannst du das ändern!

06:00 Uhr Mein Wecker klingelt, zum ersten und einzigen Mal. Die Schlummertaste habe ich ehrlich gesagt noch nie benutzt. Ich strecke mich kurz und springe dann aus dem Bett ab ins Bad. Meine tägliche Pflege besteht aus Zähne putzen, waschen und eincremen. Mehr nicht. Zum Schluss noch ein bisschen  Mascara auf die Wimpern und ich bin bereit für den Tag.

06:15 Uhr Ich genieße den Duft des frisch aufgebrühten Kaffees, rolle meine Yogamatte aus und bin ganz bei mir. Die nächsten 45 Minuten sind meine Me-Time. In dieser Zeit meditiere oder lese ich und mache Yoga. Ganz wonach mir gerade der Sinn steht und was ich für einen entspannten Start in den Tag brauche.

07:00 Uhr Bevor ich aus dem Haus gehe, bereite ich mir noch mein Frühstück und Mittagessen vor. Diese Vorbereitung nimmt natürlich mehr Zeit in Anspruch als mir auf dem Weg zur Arbeit schnell ein Brötchen beim Bäcker zu kaufen, aber es lohnt sich. So kann ich mich auf zwei gesunde, nahrhafte und köstliche Mahlzeiten freuen, von denen ich weiß, dass sie mich nicht nur satt machen, sondern auch tatsächlich gut sind für meinen Körper.

Wenn du mir auf Instagram folgst, weißt du, dass ich mir meistens zum Frühstück entweder einen grünen Smoothie oder einen großen Obstsalat mache. Zum Mittagessen nehme ich mir dann fast immer einen Salat mit, den ich je nach Lust und Laune und was wir gerade so im Kühlschrank haben, mit Gemüsebratlingen, Kichererbsen oder einem Avocado-Brot ergänze.
Für eine kleine nachmittägliche Snacklust, packe ich mir zusätzlich ein paar Datteln und Erdnüsse in meine Tasche.

07:15 Uhr Meistens überlege ich mir bereits am Vorabend welche Klamotten ich am nächsten Tag anziehen möchte und lege mir diese parat. So muss ich mir am nächsten Morgen nicht erst überlegen, welches Outfit ich denn  gerne tragen möchte. Das spart Zeit und nerven.

07:25 Uhr Fast 1,5 Stunden nach dem Aufstehen, schaue ich jetzt das erste Mal auf mein Handy. Ich checke schnell meine Nachrichten und E-Mails und schaue einmal kurz bei Instagram vorbei. Vielleicht noch schnell ein #OOTD gepostet und dann landet das Handy für den Rest des Tages in meiner Handtasche.

07:30 – 08:00 Uhr Ich gehe aus dem Hause und fahre je nachdem wie gut das Wetter ist, entweder mit dem Rad oder dem Auto zur Arbeit.

Wie du siehst, habe ich eine recht unspektakuläre Art meinen Tag zu starten. Trotzdem oder gerade deswegen bereitet sie mich perfekt auf einen anstrengenden Arbeitstag vor.
Für viele ist die Zeit zwischen Aufstehen und zur Arbeit gehen nur dafür da, das notwendigste, wie Zähne putzen und anziehen zu erledigen. Zugunsten eines längeren Schlafs, wird diese Zeitspanne auch gerne auf das Minimum gekürzt. Das Ergebnis ist dann leider oftmals, dass die meisten schon bevor der Tag wirklich begonnen hat gestresst und genervt sind. So ein Morgen würde mir persönlich den kompletten Tag vermiesen.

Falls du dich in dieser Beschreibung wieder erkennst und du tatsächlich etwas an deiner Morgenroutine ändern möchtest, dann empfehle ich dir, dich in kleinen Schritten heranzutasten. Fang an, dir deinen Wecker 10 Minuten früher zu stellen und ausnahmsweise mal direkt beim ersten Weckerklingeln aufzustehen. Bereite dir schon am Vorabend dein Essen und deine Kleidung für den Tag vor. So hast du morgens etwas mehr Zeit für dich. Vielleicht beginnst du einfach mal damit die Extraminuten für eine kurze Meditation zu nutzen. Du wirst sehen, auf diese Weise kannst du dich ganz leicht Schritt für Schritt an eine neue, entspannte Morgenroutine herantasten.

Wenn dich meine Morgenroutine inspiriert hat und du gerne mehr von meinem Alltag sehen möchtest, dann schau doch einfach bei mir auf Instagram vorbei @fitfoodgirll
Hier kannst du sehen, wie ich so den Rest meines Tages gestalte.