Essen soll vor allem gut schmecken und satt machen. Wenn es nur darum ginge, würden sich die Meisten von uns vermutlich jeden Tag von Pizza, Döner und Co. ernähren. Doch eine ausgewogenen Ernährung ist auch dazu da deinem Körper genau das zu geben was er braucht, um gesund zu sein und zu bleiben.

Eine optimale Ernährung für jeden Tag ist also gesund und gleichzeitig lecker und bekömmlich. Klingt einfach? Ist es auch. Dazu musst du nicht mal genau darauf achten wie viel oder wann du isst, sondern lediglich darauf was du isst. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gibt es nämlich ein paar Lebensmittel, die dank ihrer Inhaltsstoffe einen Großteil zu deiner Gesundheit beitragen und die du daher möglichst jeden Tag verzehren solltest.

Probiotika

Probiotikas sind essentiell für die Darmgesundheit. Da dein Darm auch das zweite Immunsystem genannt wird, solltest du im Sinne deiner Gesundheit darauf achten, jeden Tag ausreichend Milchsäurebakterien zu dir nimmst.

Du findest sie hauptsächlich in fermentierten Produkten, denn bei dem Gärungsprozess – einem zentralen Schritt in der Produktion, der zur Haltbarmachung der Lebensmittel dient – spielen Bakterien eine zentrale Rolle. Zu probiotika-haltigen Lebensmitteln zählen neben klassischen Milchprodukten, auch pflanzliche Joghurts. Daneben gehören auch Sauerkraut, Kimchi, Kombucha oder Tempeh dazu.

Gerade die herzhaften Lebensmittel, wie Sauerkraut oder Tempeh sind die perfekte Ergänzung zu einem Salat und machen diesen direkt nahrhafter und sättigender.

Blattgemüse

Ok, diesen Punkt hast du vermutlich schon erwartet. Es geht einfach nichts über grünes Blattgemüse. Ob Spinat, Rucola oder Grünkohl. Je dunkler die Blätter, umso besser.

Jeden Tag Salat klingt für dich eher nach Qual, als nach Genuss? Dann versuche doch das Blattgemüse als Ergänzung zu anderen Gerichten zu genießen. Du könntest dir beispielsweise auf dein Brot neben einer Scheibe Käse auch eine Hand voll Rucola-Blätter legen. Das gibt dem ganzen eine leichte Schärfe.

Oder du traust dich an einen Grünen Smoothie heran. Keine Sorge, wenn du für den Anfang eine Handvoll frische Spinatblätter mit einer Banane, gefrorenen Beeren und Joghurt im Mixer vermischst, wirst du die Blätter gar nicht mehr herausschmecken. In meinem E-Book habe ich dazu übrigens ein Rezept für meinen Lieblings-Smoothie mit Genussgarantie!

Antioxidantien

Antioxidantien schützen dich vor schädlichen Umwelteinflüssen, stärken das Immunsystem und können sogar gezielt Krankheitserreger in deinem Körper angreifen und vernichten. Sie sind sozusagen die Helden deiner Nahrung. Die wohl bekanntesten Antioxidantien sind Vitamin C und E.

Im Gegensatz zu den Superhelden aus den Comics verstecken sie sich nicht in geheimen Räumen unter der Erde, sondern vor allem in frischen oder gefrorene Beeren, vielen anderen Früchten, Kräutern und Gemüse.

Omega-3-Fettsäuren

Sicherlich hast du bereits von Omega-3-Fettsäuren und ihrer gesundheitsförderlichen Wirkung auf deinen Organismus gehört. Sie sind entzündungshemmende und wirken Gefäßverengungen und entzündlichen Erkrankungen entgegen. Zudem spielen sie eine wichtige Rolle bei der Gehirnentwicklung und der Aufrechterhaltung deiner geistigen Leistungsfähigkeit.

Hast du schon mal gehört, dass Walnüsse gut sind fürs Gehirn? Diese Wirkung wird ihnen aufgrund der enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zugeschrieben.
Weitere Lebensmittel, die diese Fettsäure enthalten und damit jeden Tag auf deinem Speiseplan stehen sollten sind:

  • geschrotete Leinsamen,
  • Hanfsamen,
  • Chiasamen,
  • oder die jeweils dazugehörigen Öle (Lein- / Hanf-/ Chiaöl).

Versuch doch mal die Samen unter dein Müsli zu mischen. Da die Samen geschmacklich eher unauffällig sind, kannst du sie einfach unter dein Müsli mischen oder in deinen Smoothie geben. Letzterem geben sie zusätzlich eine wunderbar dickflüssige, cremige Konsistenz. Probier es einfach mal aus!

Kleiner Tipp am Rande, Leinsamen sind außerdem sehr ballaststoffreich und haben daher eine positive Wirkung auf deine Verdauung. Allerdings solltest du versuchen über den Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit (Wasser, Tee) zu dir zu nehmen, da es sonst, gerade wenn du bisher ballaststoffarm gegessen hast, zu kleineren Verdauungsproblemen kommen kann.