Sich Ziele zu setzen, ist der erste Schritt zu Veränderung.

Am Anfang ist man meistens auch noch super motiviert und glaubt fest an seinen Erfolg. Doch dann, Stück für Stück, kommen einem der Alltag in die Quere und irgendwann hat das tägliche Meditieren nicht mehr die oberste Priorität.

Sich neue Ziele zu setzen ist meist leicht, denn schließlich weißt du ja ganz genau, was du verändern möchtest und was du dafür tun musst. Das wirklich schwierige ist das Durchhalten. Wie kannst du es schaffen deine

Gewohnheiten geben deinem Alltag eine Struktur. 40% deines täglichen Lebens besteht aus Routinen, wie zum Beispiel Zähne putzen, frühstücken oder mit dem Auto zur Arbeit fahren. Das bedeutet aber auch, dass du bereits mit Hilfe von wenigen, positiven Gewohnheiten dein Leben viel glücklicher, gesünder und produktiver gestalten kannst.

Ich habe dir einmal meine Strategien aufgeschrieben, um aus einem Vorsatz eine alltägliche Gewohnheit zu machen. Schau, welche Methode dir am ehesten liegt. Vielleicht ist es auch eine Kombination aus mehreren.
Es gibt keine allgemeingültige Lösung, um deine Gewohnheiten zu ändern, aber, wenn du die richtige Strategie für dich gefunden hast, dann wird es dir ganz leicht fallen, versprochen!

Planung

Wenn es liebst Pläne zu machen, dir ToDo-Listen zu schreiben und stets die Kontrolle über deinen Tag zu behalten, dann ist diese Methode genau die Richtige für dich. Trage dir einfach deine neue Gewohnheit in deinen Kalender ein und blockiere dir jeden Tag ein bestimmtes Zeitfenster dafür. So erschaffst du nicht nur einen Zeitrahmen, um dir deine neue Gewohnheit anzueignen, sondern machst sie zudem wertvoll für dich.

Kontrolle

Ähnlich, wie bei der Planung geht es hierbei um das gute Gefühl wenn man etwas erledigt hat. Allerdings geht es hierbei nicht nur darum die Aufgabe zu erledigen, sondern auch darum, wie gut du sie erledigst. Manche fühlen sich vor allem durch den Wettbewerb und Erfolge dazu angespornt eine Gewohnheit beizubehalten. Nimm dir also nicht nur vor ins Gym zu gehen, sondern setze dir für jedes Training ein konkretes Ziel, wie beispielsweise 2 Liegestütze mehr als letztes Mal zu schaffen.

Kombination

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass unser Alltag zum Großteil aus Gewohnheiten besteht. Über diese müssen wir nicht mehr nachdenken. Sie sind so verwurzelt, dass die meisten bereits ganz automatisch ablaufen. Genau das machen wir uns für diese Strategie zu Nutzen und kombinieren einfach eine bestehende Gewohnheit mit einer Neuen. Wenn du beispielsweise achtsamer in deinem Alltag sein möchtest, kannst jedes Mal, wenn du auf deinem Weg zur Arbeit an einer Ampel stehen bleibst einen tiefen, bewussten Atemzug nehmen und deine Umwelt in diesem Moment ganz aufmerksam wahrnehmen.

Belohnung

Ich bin ehrlich gesagt kein großer Fan von dieser Strategie, weil sie uns oft dazu verleitet uns mit der neuen Gewohnheit auch gleich ein neues Laster anzueignen. Wenn du dich beispielsweise für deinen Besuch im Gym mit einer Tafel Schokolade belohnst, ist das eher kontraproduktiv. Bringt dich allerdings der Gedanke an ein heißes Bad danach dazu trotz Regen deine Laufschuhe zu schnüren, dann ist das natürlich sehr positiv. Ich glaube du verstehst was ich meine 😉 Für jeden bedeutet Belohnung ja auch etwas anderes.

Freunde

Zu guter Letzt noch ein relativ klassischer Trick, um neue Vorsätze in Gewohnheiten zu verwandeln: erzähle es deinen Freunden und lasse dich von ihnen motivieren. Indem du feste Gym-Dates ausmachst, planst du einerseits deine Sporteinheit und verschaffst dir dafür ein festes Zeitfenster in deinem Kalender. Andererseits werden sich deine Freunde zurecht beschweren, wenn du diese Verabredungen ohne guten Grund absagst.

 

Ich hoffe ich konnte dir ein paar Strategien aufzeigen, wie du es schaffst dir ganz leicht neue, positive Gewohnheiten anzueignen.