Wenn man sich etwas mit gesunder Ernährung und einem healthy Lifestyle beschäftigt, dann stößt man unweigerlich auch auf das Thema Fasten. Durch Heilfastenkuren werden körpereigene Reinigungs- und Regenerationsprozesse in Gang gesetzt, die die Zellerneuerung anregen. Wer eine solche Kur durchzieht wird mit Langlebigkeit, ein jüngeres Aussehen, ein wacher Geist und eine Gewichtsreduktion belohnt.

Als Erdnussbutter-Junkie und Food-Lover bin ich trotz großer Neugier jedoch immer vor dem kompletten Verzicht auf Nahrung zurückgeschreckt. Bis ich dank der Serie „The Goop Lab“ auf die innovative Scheinfasten-Kur oder auch „Fast Mimicking Diet“ aufmerksam geworden bin. Hierbei verzichtet man nicht komplett auf Nahrung, sondern ernährt sich 5 Tage lang von leichter Kost und reduziert die tägliche Kalorienzufuhr auf 800 – 1150 kcal. Obwohl man weiterhin etwas isst, werden trotzdem die Zellregeneration und die Fettverbrennung angekurbelt.

Als Fasten-Neuling habe mich für das fertige Set von ProLon® entschieden. Die Box enthält alle Mahlzeiten für die 5 Fastentage. Nicht nur die täglichen Kalorien sind hier optimal abgestimmt, sondern auch die enthaltenen Mikro- und Makronärhstoffe. Mit Ausnahme von Honig basiert das Set auf einer pflanzlichen, veganen Ernährung.

Tag 1

Es kann losgehen! Hochmotiviert starte ich natürlich ohne meinen morgendlichen Kaffe in den ersten Tag der Fastenkur. Obwohl Kaffee nicht verboten ist, möchte ich versuchen meinen Körper komplett zu entgiften. Wenn schon, denn schon. Dieses Vorhaben bereue ich schon wenige Stunden später, als mich höllische Kopfschmerzen quälen. Ich trinke wirklich nicht viel Kaffee, maximal 2 Tassen am Morgen. Umso erstaunter bin ich über meine körperliche Reaktion. Ich entschließe mich dazu einen Espresso zu trinken, um zu sehen, ob meine Kopfschmerzen wirklich von dem Koffein-Entzug kommen und siehe da, schon 1 Stunde danach bin ich wieder das blühende Leben. Ok, dann eben nur die Fastenkur. Die nächsten Tage trinke ich morgens 1 Tasse schwarzen Kaffee und bleibe von den Entzugserscheinungen verschont.

Ansonsten verläuft der erste Tage wirklich gut. Auf dem Speiseplan stehen 1 Nussriegel zum Frühstück, Tomatensuppe mit Crackern zum Mittag und Abends Gemüseintopf mit Oliven und danach ein Schokoriegel. Dazwischen gibt es immer wieder verschiedene Tees. Wenigstens eine geschmackliche Abwechslung zum Wasser. Ich gehe mit leichtem Hunger ins Bett und bin gespannt auf den nächsten Tag.

Tag 2 und 3

Tag 2 und 3 sind definitiv meine Highlights. Ich schaffe es problemlos erst gegen 12 Uhr meinen Nussriegel zu frühstücken. So verkürze ich das Zeitfenster der Nahrungsaufnahme und hoffe dadurch besser mit den reduzierten Mengen klar zu kommen. Mein Appetit wird tendenziell von Mahlzeit zu Mahlzeit weniger. Teilweise schaffe ich es sogar mir Snacks, wie Cracker oder Oliven aufzuheben, um so abends mehr zu essen zu haben.

Sportliche Aktivitäten sind für mich Tabu. Schließlich soll sich mein Körper voll und ganz auf sich konzentrieren. Trotzdem gehe ich jeden Tag für ca. 30 Minuten an der frischen Luft spazieren. Das tut meinem Kreislauf gut und verdrängt meine Gedanken ans Essen.

Trotzdem fühle ich mich so gut, wie schon lange nicht mehr. Mein Schlafbedarf sinkt, ich bin gut gelaunt und meine Konzentrationsfähigkeit ist so gut wie schon lange nicht mehr. Und das, obwohl ich mich bereits sehr gesund ernähre und so gut wie nie unter dem klassischen Nachmittagstief leide.

Tag 4 und 5

Endspurt, was soll nach den 3 Tagen schon noch passieren? Ich habe bereits über die Hälfte geschafft und die vorherigen Tage sind mir wirklich leicht gefallen. So langsam glaube ich, ich bin zum Fasten geboren. Tja, falsch gedacht. Ich habe zwar keinen großen Hunger mehr und komme sehr gut mit den Portionsgrößen zurecht, aber ich leide trotzdem und zwar mental. So langsam habe ich keine Lust mehr auf „Tütensuppen“. Mir fehlt ein frischer, knackiger Salat und vor allem die Freiheit selbst zu entscheiden, was ich essen möchte.

Die Gerichte im ProLon-Set sind zwar lecker, aber ich kann trotzdem keine Suppen mehr sehen! Immer wieder sage ich mir „Du bist schon so weit gekommen! Jetzt gibst du nicht auf!“. Tue ich auch nicht, trotzdem sehne ich mir das Ende der Fastenkur herbei!

Tag 6

Der erste Tag nach der Kur. Ich wache glücklich, wie schon lange nicht mehr auf. Geschafft! Ich muss ehrlich zugeben, ich bin wirklich stolz auf mein Durchhaltevermögen. Obwohl ich keinen großen Hunger verspüre, bereite ich mir entsprechend meines neuen Ess-Rythmus gegen Mittag eine kleine, leicht bekömmliche Smoothie-Bowl aus Banane undMango zu. Mittags esse ich nur ein Sojajoghurt bevor ich mich auf mache zu einem ausgiebigen Spaziergang. Abends reicht mein Hunger nur für eine kleine Portion Gemüseeintopf bevor ich glücklich, zufrieden und satt ins Bett falle.

Ich habe schon sehr gemerkt, dass mein Körper sich erst wieder an normales Essen gewöhnen muss. Sowohl was die Portionsgrößen angeht, als auch die Verarbeitung der Speisen. Nichtsdestotrotz fiel mir der Umstieg sehr leicht. Ich denke, man sollte hier wirklich sehr behutsam mit sich umgehen und das Körpergefühl, was sich in den Tagen während der Fastenkur verstärkt hat weiterhin berücksichtigen.

Fazit

Würde ich es wieder tun? Ja, definitiv! Ich fühle mich körperlich und mental so gut wie schon lange nicht mehr. Ich wache erfrischt auf und fühle mich bereit für den Tag. Meine Gedanken sind klar und ich kann mich weitaus besser konzentrieren. Außerdem hat sich meine Sinneswahrnehmung intensiviert. Nicht nur in Bezug auf Geschmacks- und Geruchssinn, sondern im Allgemeinen. Ich gehe noch bewusster und aufmerksamer durch meinen Alltag und habe wirklich das Gefühl in mir zu Ruhen.

Daneben spüre ich nun noch besser, welchen Einfluss einzelne Lebensmittel auf meinen Körper haben. So habe ich beispielsweise auch gemerkt, dass mir das tägliche Fasten in Form von Intervallfasten sehr gut tut. Daher verfolge ich nun auch nach der Kur meinen neuen Esse-Rythmus: Frühstück um ca. 12 Uhr und ein leichtes Abendessen gegen 19 Uhr.

Auch bei der nächsten Scheinfasten-Kur würde ich wieder auf das Set von ProLon® zurückgreifen. Wenn ihr über diesen Link euer eigenes Paket von ProLon® bestellt, erhaltet ihr übrigens 15€ Rabatt.

Wie bei allem gibt es hier natürlich auch Nachteile, aber alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Paket.

Pro ProLon®-Set:

  • Einfach zuzubereiten,
  • geschmacklich gut,
  • pflanzenbasiert,
  • sehr gute Anleitung,
  • Kalorien, Mikro- und Makronährstoffe sind optimal abgestimmt,
  • toller Kundenservice.

Contra ProLon®-Set:

  • Alle Mahlzeiten sind in Plastik verpackt,
  • mir fehlte die Abwechslung bei den Gerichten.